Veranstaltung: Ursprünge des neuen Antisemitismus in Deutschland

v.l.n.r.: Thomas Röckemann MdL, Dimitri Schulz MdL, Sabine Reinknecht-Wörner, Udo Hemmelgarn MdB

Montagabend war ich zu Gast in Nordrhein-Westfalen. Hier veranstaltete der Landesverband der AfD NRW eine Veranstaltung zum Thema Antisemitismus in Deutschland.

In meinem Vortrag ging ich auf das Missverhältnis zwischen der medialen Darstellung eines stereotypischen antisemitischen Straftäters und der Wirklichkeit ein.
So trägt der übliche antisemitische Straftäter weder Springerstiefel noch Glatze, sondern ist meist jung und muslimisch.

Nach einer Untersuchung des American Jewish Comitee sind rund ein Drittel aller antisemitischen Straftaten islamistisch geprägt und knapp ein Viertel hat einen linksextremistischen Hintergrund. Allein 14% sind dem Rechtsextremismus zuzuordnen.

Die Quintessenz meines Vortrages war, dass wir als Deutschland zwar den Schuldkult überwinden, uns der Verantwortung aber niemals entziehen dürfen, jüdisches Leben in Deutschland zu schützen. Hierfür ist es notwendig, die Augen nicht zu verschließen und die wahren Täter zu nennen und sie nicht aus politischem Kalkül zu verdecken.

Zum Schluss hatte das Publikum noch die Möglichkeit, mir und Thomas Röckemann ein paar Fragen zu stellen.

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